Gottes wunderbare Schöpfung !

AKTUELLE BEITRÄGE

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Einladung zur Film-Premiere

23. Oktober 2019 von Thomas Schneider

Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei! Bringen Sie Freunde und Bekannte mit!

Kommen Sie am 23. November in die Sachsenlandhalle nach Glauchau (08371 Glauchau, An der Sachsenlandhalle 3) zur Premiere unserer Filmdokumentation "Die unbequeme Wahrheit über den Islam" und anschließendem Podiumsgespräch mit Filmemacher Fritz Poppenberg (Berlin) und Gästen. Beginn: 15:30 Uhr (Einlass: 15:00 Uhr, Ende: ca. 17:30 Uhr).

Ohne die erfolgreiche Verteidigung von Wien und Malta gegen die Truppen des Islam - so muss befürchtet werden - wäre Europa längst ein Kalifat. Kathedralen und Kirchen wären zu Moscheen umgewandelt oder als "Götzentempel" abgerissen worden. Und alles, was an Jesus Christus, den Sohn Gottes erinnerte, stünde unter Verbot oder wäre vergessen gemacht worden. Der Islam hat seit seiner Entstehung unermessliches Leid über die Menschheit gebracht. Bis heute betreibt dieses Unrechtssystem Sklaverei. Sogenannte Ungläubige werden verfolgt und ermordet. Das Ziel der Weltherrschaft besteht nach wie vor. Im Gegensatz zu Politikern, Bischöfen und Kardinälen, die mit Hilfe des "interreligiösen Dialogs" von diesen Tatsachen ablenken wollen, hält dieser Film an der Wahrheit über den Islam fest.

Da weder vom Staat noch von Kirchen eine wahrheitsgemäße Aufklärung über den Islam zu erwarten ist, hat die Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V. in Kooperation mit dem Lichtzeichen Verlag die Produktion dieses Dokumentarfilms bei DREI LINDEN FILM (Berlin) in Auftrag gegeben. Kommen Sie und sehen Sie selbst!

Thomas Schneider, Pressesprecher AG WELT e.V.

Die ACK hat ein neues Gastmitglied

4. September 2019  von Ernst-Martin Borst

Im April 2019 wurde die Neuapostolische Kirche (NAK) Gastmitglied der "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e.V." (ACK).

Zur Zeit gehören der ACK 17 verschiedene Kirchenbünde an, darunter die Römisch- katholische Kirche, die Evangelische Kirche, der Bund der Baptisten, die Heilsarme, die Herrnhuter Brüdergemeine und der Mühlheimer Verband. Daneben gibt es 8 Gastmitglieder wie z.B. die Siebenten-Tags-Adventisten, der Bund der Pfingstgemeinden, der Bund der Gemeinde Gottes, die Kirche des Nazareners und nun auch die Neuapostolische Kirche (NAK).

Der Unterschied zwischen Mitglied und Gastmitglied ist sehr gering. Gastmitglieder nehmen wie alle Mitglieder an jeder Mitgliederversammlung teil, haben jedoch bei Abstimmungen nur ein "beratendes" Stimmrecht.

Seit ihrer Gründung am 10.03.1948 ist die ACK ökumenisch ausgerichtet. So wurde die Römisch-katholische Kirche bereits 1974 als Mitglied aufgenommen. Nach und nach folgten weitere. Nachdem Adventisten und nun auch die Neuapostolische Kirche aufgenommen wurden, stellt sich die Frage: "Wer folgt demnächst?" Sind es die Zeugen Jehovas? Oder sind es die Mormonen?

Die Zusammenarbeit mit den Neuapostolen geschieht nicht nur in der ACK-Zentrale in Frankfurt, sondern bundesweit in den verschiedenen Regionalgruppen. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind ökumenische Veranstaltungen, Friedens- und Umweltaktionen, ökumenische Pilgerwege und die Herausgabe von ökumenischer Literatur.

Leider öffnet sich auch die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) immer mehr der NAK. Immer mehr liest und hört man Beiträge wie diesen:

"Es geht uns nicht darum, Konfessionen hochzuhalten, sondern das Evangelium zu fördern." Menschen aus verschiedenen Strömungen und Kirchen teilten die geistlichen Ziele der Allianz: "Auch mit vielen Katholiken haben wir eine hohe Schnittmenge, unter anderem in ethischen Fragen", so Vetter. Selbst Kooperationen mit der Neuapostolischen Kirche seien - nach theologischen Korrekturen in dieser Kirche - auf längere Sicht "zumindest nicht auszuschließen". Die Einheit der Christen zu fördern, sei für die Allianz eines der bedeutendsten Ziele." (Quelle: Allianztag 30.09.2018 Bad Blankenburg)

Schaut man sich die Lehre der NAK an, sieht man, dass zwar einerseits das Evangelium gepredigt wird, doch andererseits die biblische Botschaft massiv eingeschränkt und verflacht wird. Hinzu kommt, dass es auch ganz klare Irrlehren gibt. Zur weiteren Information verweisen wir auf unseren Flyer "Neuapostolische Kirche" und auf unsere Homepage. Geben Sie hier den Suchbegriff "Neuapostolische Kirche" ein, dort finden Sie weitere Beiträge zum Thema.

Anstatt mit der NAK auf "Kuschelkurs" zu gehen, sollte den Mitgliedern der NAK klar und deutlich die biblische Botschaft gepredigt werden. Unser Auftrag lautet nicht: "Einheit um jeden Preis", sondern:

"Lasst Euch versöhnen mit Gott!" (2. Kor. 5,20)


Ein Zwischenruf

27. Juni 2019  von Ernst-Martin Borst

Es gibt Christen, die Bibelstellen wie beispielsweise Johannes 15.9, Römer 13.10 oder Johannes 17.21 sehr hoch halten und jegliches Aufmerksammachen auf Fehlentwicklungen in Kirche und Gemeinde mit dem Hinweis auf die "Liebe" abwehren. Es wird argumentiert: "Wir müssen doch alle zusammenstehen" oder "Einheit ist wichtiger als Lehre" oder "Gott liebt jeden so wie er ist" oder "Liebe schließt Kritik aus".

Liebe oder Ermahnung?

Interessant ist festzustellen, dass Gottes Wort mit einer klaren Warnung anfängt (1.Mose 2, 16 +1 7).

Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.

Schon im ersten Buch der Bibel finden wir eine eindeutige Warnung, verbunden mit der Androhung der Todesstrafe. Und in den letzten Versen des Wortes Gottes ist eine klare und eindeutige Warnung formuliert (Offenbarung 22, 18 + 19):

Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn ihnen jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.

Der gesamte Inhalt der Bibel, Altes und Neues Testament, ist durchzogen mit Worten und Themen wie z.B. Warnungen, Aufrufen zur Umkehr, Ermahnungen, Bußpredigten, Wachrütteln, eindringliches Erinnern, Gefahrhinweisen und Wachrufen.

Liebe und Ermahnung gehören untrennbar zusammen. Um das aufzuzeigen, genügt ein simples Beispiel. Wir haben in unserem Garten seit Jahrzehnten einen Teich, der über einen Meter tief ist. Unsere Kinder und Enkelkinder, die wir alle sehr lieb haben, sind damit aufgewachsen. Unsere Ermahnungen haben sicher ihren Beitrag dazu geleistet, dass bisher nichts Schlimmes passiert ist. Dieses Ermahnen ist recht unterschiedlich. Mal ist es ein ruhiges Erklären, mal ein leises "Stopp!"-Rufen und dann auch mal ein lautes Schreien bis hin zu einem festen Zurückreißen. Gerade weil wir unsere Kinder und Enkelkinder lieben, wollen und müssen wir sie durch "Ermahnen" vor Unfällen bewahren. Wer keinen Teich hat, kennt andere Gefahrensituationen, die schließlich überall lauern. Unsere Lebenserfahrungen in Familie, Ehe, Kindererziehung, Schul- und Arbeitswelt lehrt uns: Liebe und Ermahnung gehören untrennbar zusammen!

Wieso aber schließen wir diese Erkenntnis in Gemeinde- und Glaubensleben aus? Da ist es doch noch viel wichtiger, schließlich geht es um die Ewigkeit! Gerade weil wir unsere Glaubensgeschwister und die Gemeinde Jesu lieben, müssen wir bei Fehlentwicklungen mahnend unseren Mund aufmachen. Auch dieses "Ermahnen" kann sehr verschieden sein: Mal ist es ein ruhiges Erklären, mal ein leises "Stopp!"-Rufen, mal ein lautes Schreien bis hin zu einem festen Zurückreißen.

Fehlentwicklungen in Kirchen und Gemeinden haben überhand genommen: Segnung und Trauung gleichgeschlechtlicher Paare. Pastoren, die ihre Homosexualität ausleben. Einseitige linkspolitische Ausrichtung der Kirchen(oberen). Irrweg Ökumene. Kungeleien mit dem Islam.

Was schreibt Paulus an Timotheus in 1. Timotheus 4, 13?

"... halte an mit lesen, ermahnen und lehren..."!

Gegen alle der Bibel widersprechenden Entwicklungen müssen wir deutlich - mal leise und auch mal lauter - unsere Stimme erheben!

Baptisten und Katholiken sind eng vernetzt

23. Mai 2019  von Ernst-Martin Borst

Baptisten loben die Zusammenarbeit mit der Römisch-katholischen Kirche (RKK). Der Bund der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinden (BEFG), dem neben den Baptistengemeinden auch ca. 150 Brüdergemeinden angehören, präsentieren auf ihrer Homepage stolz ihre enge Verbindung zur Römisch-Katholischen Kirche. Unter der Überschrift "Vertrauensvolle Zusammenarbeit" heißt es dort wörtlich:

"Der BEFG unterhält Kontakte zur Römisch-katholischen Kirche in Deutschland sowohl auf Bundesebene als auch auf Orts- und Landesverbandsebene - hauptsächlich über die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Dabei ist in unterschiedlichen Arbeitsbereichen, wie z.B. im Deutschen Ökumenischen Studienausschuss (DÖSTA), eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden. Die Katholische Kirche und der BEFG sind beide Gründungsmitglieder der 1948 ins Leben gerufenen ACK. Die Theologische Hochschule Elstal unterhält gute Kontakte zum katholischen Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn. Auf europäischer Ebene haben evangelische und katholische Kirchen einschließlich des BEFG auf dem ersten Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin die Charta Oecumenica unterzeichnet. Der Baptistische Weltbund hat bisher zwei theologische Dialoge mit der Römisch-katholischen Kirche geführt. Die von 1984 bis 1988 geführten Gespräche führten zu dem Bericht "Summons to Witness to Christ in Today's World" (1990), der Dialog von 2006 bis 2010 mündete in den Bericht."

Tatsächlich sind die Verbindungen und die gemeinsamen Aktivitäten des BEFG und der RKK sehr vielseitig:

  • Zahlreiche Internetauftritte innerhalb beider Kirchen sind miteinander vernetzt.
  • Geistliche beider Kirchen nehmen an gemeinsamen Gottesdiensten und Veranstaltungen teil.
  • Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter beider Kirchen arbeiten in vielen örtlichen ökumenischen Aktionen zusammen.

Der BEFG und seine Mitglieder übersehen dabei die falschen Lehren und Traditionen der RKK. Durch das gemeinsame Auftreten in der Öffentlichkeit wird für Unkundige der Eindruck erweckt, als seien die Hauptlehren beider Kirchen identisch. Dies ist jedoch nicht der Fall. Zumindest haben sich die Gründerväter des Baptismus klar und deutlich zur biblischen Botschaft bekannt und jegliche Verbindung zur RKK vermieden. Doch auch heute noch bekennt sich der BEFG klar zu den reformatorischen Prinzipien und weist z.B. auf seiner Homepage auf die vier Aussagen "Sola gratia", "Sola fide", Sola scriptura" und "Solus Christus" hin.

Umso erstaunlicher ist es dann zu sehen, wie der BEFG eine immer engere Gemeinschaft mit der RKK anstrebt. Warnende Stimmen aus den eigenen Reihen wurden und werden überhört. Bereits vor 1970 hat der Baptistenpastor Theophil Rehse die Gemeinden des BEFG vor gemeinsamen Aktivitäten mit der RKK gewarnt. Im Jahre 1970 erschien im Verlag Hermann Schulte sein Buch mit dem Titel "Ökumene - auf dem Weg zur Weltkirche?" Es erschien in mehreren Auflagen. Eine aktualisierte und völlig überarbeitete Fassung erschien 1983 im Schulte Gerth Verlag unter dem Titel "Ökumene - woher und wohin?". In beiden Ausgaben warnt Rehse ausdrücklich vor einer Vermischung mit der RKK. Neben Rehse gab und gibt es viele weitere warnende Stimmen.

Für bestimmte Aktionen, z.B. beim "Marsch für das Leben", ist aus ehtischen Gründen eine Zusammenarbeit mit der RKK sicher sinnvoll. Doch immer da, wo es um konkrete biblische Themen und Handlungen geht (Gottesdienst, Gebetsstunde, Bibelarbeit, Wortverkündigung, Brotbrechen/Abendmahl etc. pp.) kann es keine Zusammenarbeit geben. Die Lehren der RKK widersprechen in großen Teilen der biblischen Botschaft. Beispielhaft die wörtlich zitierten Lehrsätze über "das Heiligste Sakrament der Eucharistie":

  • Wer leugnet, dass im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft, wirklich und wesentlich der Leib und das Blut zugleich mit der Seele und mit der Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und folglich der ganze Christus enthalten ist, und behauptet, er sei in ihm nur wie im Zeichen, im Bild oder in der Wirksamkeit, der sei ausgeschlossen [= ewig verdammt].
  • Wer sagt, im hochheiligen Sakrament der Eucharistie bleibe die Substanz von Brot und Wein zugleich mit dem Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus bestehen, und wer jene wunderbare und einzigartige Wandlung der ganzen Brotsubstanz in den Leib und der ganzen Weinsubstanz in das Blut leugnet, wobei nur Gestalten von Brot und Wein bleiben - diese Wandlung nennt die Kirche sehr treffend Wesensverwandlung (transsubstantiatio) -, der sei ausgeschlossen [= ewig verdammt].
  • Wer sagt, im wunderbaren Sakrament der Eucharistie sei nach vollzogener Weihe nicht der Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus, sondern nur beim Gebrauch, wenn es genossen wird, nicht aber vorher und nachher, und in den geweihten Hostien oder Brotteilchen, die nach der Kommunion aufbewahrt werden oder übrig bleiben, bleibe aber nicht der wahre Leib des Herrn zurück, der sei ausgeschlossen.
  • Wer sagt, ... man solle ihn [Christus in der Hostie] nicht nach der lobenswerten und allgemein verbreiteten Sitte und Gewohnheit der heiligen Kirche bei Prozessionen feierlich umhertragen oder nicht öffentlich dem Volk zur Anbetung zeigen ..., der sei ausgeschlossen.

(Quelle: www.theologe.de sowie Materialsammlung der AG Welt e.V.)

Die RKK sagt also: Das Brot (die Hostie) ist der wirkliche Leib Jesu Christi und der Wein sein tatsächliches Blut. Jesus Christus wird bei der Eucharistie als Sühneopfer Gott dargebracht. Die verwandelte Hostie und der ebenso verwandelte Wein sind dabei als die Person Jesus Christus anzubeten und zu verehren.

Die Bibel sagt hier etwas vollkommen anderes. Der Tod von Jesus Christus geschah einmal. Dieses eine Opfer war völlig ausreichend und braucht und kann auch nicht wiederholt werden. Jesus sagte am Kreuz: "Es ist vollbracht." (Johannes 19,30). In Hebräer 9,12 lesen wir: "... Jesus ist ein für alle mal gestorben...!" Das Abendmahl/Brotbrechen ist laut Bibel ein Erinnerungsmahl. Jesus sagt: "...solches tut zu meinem Gedächtnis...!" (1. Korinther 11, 23-26).

Die Lehre und Praxis der RKK bezüglich der Eucharistie hat mit der biblischen Botschaft nichts gemein und wurde von ihr auch erst im Jahre 1215 nach dem Laterankonzil eingeführt. Bis dahin kannte man diese Lehre in der RKK nicht.

Es ist unser Gebet, dass der BEFG seinen Weg der Gemeinsamkeiten mit der RKK überdenkt und zurückkehrt zu den reinen biblischen Grundlagen.